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Rettungskräfte im Bonnland – Blaulichter inszenieren Großschadenslagen

03.06.2019 | Marion Theiss THW
Foto; Martina Müller
Foto; Martina Müller

Vom 17.-19. Mai 2019 fand eine 3-tägige Übung der Schweinfurter Katastrophenschutzeinheiten aus THW, Feuerwehr, Johanniter Unfallhilfe sowie ASB auf dem Übungsgelände der Bundeswehr, dem Übungsdorf Bonnland, statt. Weitere Teilnehmer an der Übung sind die Ortsverbände des THW Gerolzhofen, Mellrichstadt und Berchtesgadener Land sowie ein 5-köpfiges Notärzte Team. Insgesamt befanden sich 179 Rettungskräfte und 34 Einsatzfahrzeuge auf dem Gelände.

 

Das Zusammenspiel der verschiedenen Hilfs- und Rettungseinheiten wird für den Notfall geprobt. „Fehler, die wir hier begehen, vermeiden wir im Realeinsatz“, so Harald Lotter, Ortsbeauftragter des THW Schweinfurt und Hauptverantwortlicher der Bonnland-Übung.

Auch Innen-Staatssekretär Gerhard Eck besuchte die Übung und betonte die Wichtigkeit der Blaulichtorganisationen, wo auch Innenminister Joachim Herrmann mit konformgeht. Jedoch wisse man auch um die Ausstattungsdefizite, die jedoch in den nächsten 5-6 Jahren durch das Land Bayern, das wirtschaftlich gut dasteht, ausgeglichen werden sollen. „Doch was nützt alles Geld, wenn die innere Bereitschaft der ehrenamtlichen Helfer, in Not geratenen Menschen zu helfen, nicht vorhanden wäre“. Eck bedankte sich ausdrücklich bei allen Ehrenamtlichen für Ihren Einsatz und auch für die geopferte Freizeit, die vielen anderen wichtiger ist als ein Ehrenamt. Sein Grußwort endete mit dem Wunsch, dass jeder Helfer immer unfallfrei aus den Einsätzen zurückkehren möge.

 

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