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Huml nimmt seelische Gesundheit in Zeiten der Corona-Pandemie in den Fokus

Bayerns Gesundheitsministerin weitet Kampagne zur psychischen Gesundheit wegen Corona aus

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will die Menschen im Freistaat dafür sensibilisieren, während der Corona-Pandemie auf ihre psychische Gesundheit zu achten. Huml betonte am Pfingstmontag: "Jeden Einzelnen von uns stellt die Corona-Pandemie vor ganz persönliche Herausforderungen. Corona hat unser Leben stark verändert. Die meiste Zeit zu Hause zu verbringen, eventuell nicht mehr zur Arbeit gehen zu können und nur noch eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten zu haben, war und ist für alle Menschen eine neue, zum Teil psychisch sehr belastende Situation."

Die Ministerin ergänzte: "Deshalb ist es wichtig, jetzt ganz besonders auf die eigene psychische Gesundheit zu achten. Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen können während dieser Zeit Ängste oder depressive Beschwerden noch zunehmen. Deshalb wollen wir die Öffentlichkeit verstärkt für mögliche psychische Folgen der Corona-Pandemie sensibilisieren und motivieren, aktiv etwas für die eigene psychische Gesundheit zu tun, sowie auf unsere Mitmenschen zu achten."

Huml unterstrich: "Aus diesem Grund weiten wir unsere erfolgreiche Kampagne 'Bitte stör mich – Aktiv gegen Depressionen' aus dem Jahr 2016 auf das Thema Corona aus. Über Social-Media, Fernsehen, Radio, digitale Außenwerbung und Printmedien laufen ab seit 28. Mai bayernweit unser Kampagnenfilm sowie Anzeigentexte. Damit wollen wir verdeutlichen: Wir lassen Sie auch während der Corona-Pandemie nicht allein!"

Huml fügte hinzu: "Gerade Menschen mit psychischen Störungen können durch die momentane Ausnahmesituation besonders gefordert sein. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir diesen Menschen verstärkt Hilfe und Unterstützung anbieten."

 

Huml und Eck bauen Diagnosekapazitäten für Coronavirus-Fälle aus

Freistaat hat 34 Computertomografen für Bayerns Kliniken beschafft

Der Freistaat unterstützt die bayerischen Krankenhäuser in der Diagnostik von Coronavirus-Erkrankungen. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag in Schweinfurt hingewiesen. Beim gemeinsamen Besuch des Leopoldina-Krankenhauses mit Staatssekretär Gerhard Eck betonte Huml: "Zur Unterstützung der bayerischen Krankenhäuser in der Corona-Pandemie haben wir insgesamt 34 Computertomografen beschafft, die gezielt für die Erkennung und Behandlung von Coronavirus-Patienten genutzt werden können. Denn bei der Diagnose der Patienten mit einem Verdacht auf eine Corona-Erkrankung leistet die Computertomografie (kurz: CT) wertvolle Hilfe. Mit den hochauflösenden Aufnahmen der Lunge kann die Viruserkrankung wesentlich schneller festgestellt werden und ermöglicht eine sichere Diagnose."

Die Ministerin unterstrich: "Nicht alle Krankenhäuser verfügen über ein eigenes CT-Gerät. Häufig ist das vorhandene CT-Gerät auch bereits im regulären Betrieb ausgelastet. Mit der Beschaffung eines weiteren Geräts können wie hier in Schweinfurt Patientenströme getrennt werden. Covid-19-Patienten werden nun separat von anderen Notfällen wie etwa Schlaganfallpatienten oder Unfallopfern diagnostiziert. Das verringert das Infektionsrisiko und darüberhinaus auch Wartezeiten, sodass allen Patienten schneller geholfen werden kann."

 

Huml baut Versorgung von Pflegebedürftigen weiter aus

Fachstelle für Demenz und Pflege Unterfranken startet Anfang Juni

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml baut die Versorgung und Betreuung für Pflegebedürftige sowie für Menschen mit Demenz im Freistaat weiter aus. Huml betonte am Freitag: "Mit dem Start der Fachstelle für Demenz und Pflege Unterfranken Anfang Juni stärken wir weiter die pflegerische Versorgung in der Region. Besonders in schwierigen Zeiten wünschen sich viele Pflegebedürftige möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung bleiben zu können. Diesen Wunsch unterstützen wir mit der Fachstelle für Demenz und Pflege Unterfranken, dessen Träger HALMA e.V. ist."

Für die Errichtung und den Betrieb der Fachstelle (vormals Demenzagentur) ist eine Förderung von bis zu 153.000 Euro pro Jahr vorgesehen. Die Fachstellen werden im Rahmen eines Modellprojektes zunächst für die Dauer von drei Jahren gefördert. Eine Verlängerung des Förderzeitraums ist möglich.

Die Ministerin erläuterte: "Die Fachstellen für Demenz und Pflege Bayern sind zentrale Anlaufstellen für alle Fragen rund um das Thema Demenz. Zudem sind sie Anlaufstellen für unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, wie z.B. Pflegestützpunkte, Fachstellen für pflegende Angehörige und unterstützen den weiteren Aufbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag. Mein Ziel ist es, Pflegebedürftigen sowie Menschen mit Demenz bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen. Ich freue mich, dass wir mit HALMA e.V. einen erfahrenen und kompetenten Partner für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten."

 

Huml rät zur FSME-Schutzimpfung

In diesem Jahr bislang 14 FSME Fälle und 745 Lyme-Borreliose Fälle infolge von Zeckenstichen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt für Schutzimpfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Huml betonte am Donnerstag in München: "Von April bis Oktober ist das Risiko am größten, sich mit der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung (Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME) anzustecken. Deshalb ist es jetzt höchste Zeit für eine Schutzimpfung."

Huml verwies darauf, dass die Zahl der gemeldeten FSME-Fälle in Bayern in den vergangenen drei Jahren immer über 200 gelegen war. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) waren es im Jahr 2019 202 Fälle, im Jahr 2018 224 Fälle und im Jahr 2017 234 Fälle (Stand 28.05.2020). Im laufenden Jahr 2020 hat es bislang 14 FSME-Fälle gegeben (Stand 28.05.2020).

Die Ministerin erläuterte: "Infolge des milden Winters gibt es Experten zufolge mehr Zecken als in den Vorjahren. Deshalb sollten sich Personen, die sich oft in der Natur aufhalten – etwa beim Wandern oder auch im eigenen Garten – jetzt gegen FSME impfen lassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in Risikogebieten mit Zecken in Kontakt kommen könnten." Huml, die approbierte Ärztin ist, impfte am Donnerstag Ministerpräsident Dr. Markus Söder in München gegen FSME.

Huml unterstrich: "FSME ist keine Lappalie. Denn die Folge können Entzündungen von Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark sein. Vor allem bei älteren Menschen kann die Erkrankung schwer verlaufen. Aber auch Kinder sind gefährdet." Sie ergänzte: "Das Laufen durch dichtes Unterholz und hohes Gras sollte man vermeiden. Ganz wichtig ist auch, dass man nach dem Aufenthalt im Freien Körper und Kleidung gründlich absucht, um Zecken möglichst schnell zu entfernen."

Huml verwies darauf, dass seit der Meldepflicht für FSME-Erkrankungen im Jahr 2001 immer mehr Regionen in Bayern zum FSME-Risikogebiet erklärt wurden. In Deutschland besteht ein Risiko für FSME-Infektionen vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen. Aktuell sind bereits 91 von 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten vom Robert Koch-Institut als FSME-Risikogebiete deklariert worden.

Die Ministerin fügte hinzu: "Zecken können neben FSME auch die Infektionskrankheit Lyme-Borreliose übertragen. Bei ihr kann es auch Wochen bis Monate nach dem Stich noch unter anderem zu schmerzhaften Nervenentzündungen kommen."

In diesem Jahr wurden dem LGL bislang 745 Borreliose-Fälle gemeldet - im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 621 Borreliose-Fälle (Stand 28.05.2020).

 

Heute weitere Corona-Erleichterungen in Kraft getreten

Mindestabstand und Hygieneregeln weiter beachten

Am Montag sind in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft getreten. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München hingewiesen. So gilt nun zum Beispiel, dass Speisegaststätten im Innenbereich bis 22.00 Uhr öffnen können. Die Gastronomie im Außenbereich (zum Beispiel Biergärten) darf bereits seit 18. Mai bis 20.00 Uhr öffnen.

Huml unterstrich: "Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein passendes und mit den betroffenen Verbänden abgestimmtes infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept für die schrittweise Öffnung der gastronomischen Betriebe in Bayern zu entwickeln. Dieses sieht unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort vor, wo der Mindestabstand zwingend nicht eingehalten werden kann. Hinzu kommen Lüftungs- und Reinigungspläne sowie die Aufnahme der Kontaktdaten der Gäste zur Nachverfolgung für den Fall, dass eine Infektion auftritt."

Die Ministerin rief zugleich dazu auf, sich weiter an das Mindestabstandsgebot zu anderen Personen zu halten. Huml betonte: "Es ist sehr wichtig, neue Infektionen möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte jeder darauf achten, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Außerdem bleibt es natürlich bei den üblichen Hygiene-Regeln."

Die Ministerin ergänzte: "Die sogenannte Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr gilt weiterhin. Denn es ist wichtig, sich und andere vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen. Dafür ist eine Alltagsmaske oder ein Schal vor Mund und Nase in bestimmten Situationen ein zusätzlicher Baustein."

 

Zahlreiche weitere Beatmungsgeräte an bayer. Krankenhäusern ausgeliefert

Bayer. Gesundheitsministerin arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Beschaffung auch von Schutzmaterial

Eine weitere Tranche von fast 100 zusätzlichen Beatmungsgeräten für Covid-19-Patienten ist jetzt mit Unterstützung des bayerischen Gesundheitsministeriums an Krankenhäuser im Freistaat ausgeliefert worden. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittwoch hingewiesen. Huml betonte: "Das bayerische Gesundheitsministerium arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Beschaffung von Schutzmaterial und Beatmungsgeräten im Kampf gegen die Corona-Pandemie!"

Die Ministerin fügte hinzu: "Schwere Erkrankungsfälle unter den Covid-19-Patienten können häufig nur mit künstlicher Luftzufuhr gerettet werden. Um für eine steigende Zahl von beatmungspflichtigen Patienten gerüstet zu sein, sind wir weiter intensiv dabei, zusätzliche Beatmungsgeräte zu besorgen. Für Bayern haben wir zusammen mit den Krankenhäusern insgesamt knapp 3.000 Beatmungsgeräte aus dem In- und Ausland beschafft, um die Behandlung von beatmungspflichtigen Patienten sicherzustellen."

Huml erläuterte: "Zahlreiche Auslieferungen sind bereits erfolgt: So wurden bereits ab Ende März 11 Krankenhäuser vom bayerischen Gesundheitsministerium mit 114 Beatmungsgeräten ausgestattet. Der Bund hat bisher 192 Beatmungsgeräte direkt an 15 bayerische Kliniken ausgeliefert. Und am vergangenen Freitag sind weitere 93 Geräte des bayerischen Gesundheitsministeriums und des Bundes an 22 Krankenhäuser im Freistaat geliefert worden."

 

Contact Tracing Teams bei der Eindämmung der Corona-Pandemie von zentraler Bedeutung

Bayernweit schon rund 500 Teams im Einsatz

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Bayern schreitet der Ausbau sogenannter Contact Tracing Teams (CTT) gut voran. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittwoch in Erlangen hingewiesen. Huml betonte bei einem Besuch des staatlichen Gesundheitsamts Erlangen-Höchstadt: "Aktuell sind insgesamt über 2.500 zusätzliche Beschäftigte aus der gesamten Staatsverwaltung an den Gesundheitsämtern eingesetzt, um im Contact Tracing zu unterstützen. Das entspricht rund 500 Teams, die vor Ort bei der Ermittlung und Nachverfolgung von Kontaktpersonen sowie bei der Überwachung der Quarantäne mitarbeiten. Allein in Erlangen sind aktuell 50 Personen bzw. 10 Teams im Einsatz."

Die Ministerin unterstrich: "Mit unserer Containment- und Tracing-Strategie wollen wir die bestmögliche Eindämmung, Rückverfolgung und Unterbrechung von Coronavirus-Infektionsketten erreichen. Im Endausbau soll pro 20.000 Einwohner ein fünfköpfiges Team bereitstehen. Dann sollen bis zu 650 Teams über ganz Bayern verteilt zum Einsatz kommen. Insgesamt haben wir die Gesundheitsämter zuletzt personell um insgesamt 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestärkt."

 

Mit Abstand weiter durch die Krise

Bayerns Gesundheitsministerin zu den seit Montag geltenden Corona-Erleichterungen

Am Montag sind in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft getreten. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München hingewiesen. So gilt nun zum Beispiel, dass die Gastronomie im Außenbereich (zum Beispiel Biergärten) bis 20.00 Uhr öffnen kann. Ab dem 25. Mai 2020 können Speisegaststätten im Innenbereich bis 22.00 Uhr öffnen.

Huml unterstrich: "Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein passendes und mit den betroffenen Verbänden abgestimmtes infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept für die schrittweise Öffnung der gastronomischen Betriebe in Bayern zu entwickeln. Dieses sieht unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort vor, wo der Mindestabstand zwingend nicht eingehalten werden kann. Hinzu kommen Lüftungs- und Reinigungspläne sowie die Aufnahme der Kontaktdaten der Gäste zur Nachverfolgung für den Fall, dass eine Infektion auftritt."

Die Ministerin rief zugleich dazu auf, sich grundsätzlich an das Mindestabstandsgebot zu anderen Personen zu halten. Huml betonte: "Es ist sehr wichtig, neue Infektionen möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte jeder darauf achten, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Außerdem bleibt es natürlich bei den üblichen Hygiene-Regeln."

Die Ministerin ergänzte: "Die sogenannte Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ist wichtig, um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen. Dafür kann eine Alltagsmaske oder ein Schal vor Mund und Nase in bestimmten Situationen ein zusätzlicher Baustein sein."

Huml erläuterte: "Auch wenn die Corona-Lage derzeit erfreulich stabil ist, müssen wir die Entwicklung der kommenden Tage genau im Auge behalten. Denn erst dann können sich die Auswirkungen der vor zwei Wochen in Kraft getretenen ersten Erleichterungen zeigen. Unser Ziel bleibt, Infektionsketten frühzeitig zu durchbrechen. Gleichzeitig gilt es, dass angesichts der gesellschaftlichen Erleichterungen mit der gebotenen Vorsicht agiert wird. Jeder Schritt muss fortwährend und unter Beachtung des Infektionsgeschehens abgewogen werden."

Die Ministerin fügte hinzu: "Bislang hat das konsequente und verantwortungsvolle Handeln unserer Bürgerinnen und Bürger dazu beigetragen, dass wir positive Entwicklungen sehen konnten. Vielen Dank dafür an alle! Das darf jetzt nicht durch unüberlegtes Handeln aufs Spiel gesetzt werden."

 

Investitionsoffensive zum Ausbau von Pflegeplätzen kommt gut voran -

Bayerns Gesundheitsministerin Huml: Landesamt für Pflege zahlte erste Gelder in Millionenhöhe aus

Das neue Investitionskostenförderprogramm zum Ausbau von Pflegeplätzen in Bayern mit dem Titel "PflegesoNahFöR" (Förderung der pflegerischen Versorgung im sozialen Nahraum) kommt gut voran. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml betonte am Sonntag: "Wir müssen uns den demographischen Herausforderungen stellen und unsere Versorgungsstrukturen an die geänderten Lebensverhältnisse der Menschen anpassen. Deshalb wollen wir pro Jahr mit dem neuen Programm 1.000 neue Pflegeplätze schaffen, um eine flächendeckende und bedarfsgerechte pflegerische Versorgungsstruktur zu erreichen. Ich freue mich sehr, dass die ersten Fördergelder jetzt vom Bayerischen Landesamt für Pflege an verschiedene Einrichtungen angewiesen werden konnten."

Durch das Programm sollen die stationäre Pflege und – verbunden mit einer Ausweitung in den sozialen Nahraum – auch die häusliche Pflege wohnortnah gestärkt werden. Durch die staatlichen Gelder können Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegeplätze, aber auch Dauerpflegeplätze sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften und Begegnungsstätten gefördert werden.

 

Windkraftanlagen und 10 H: CSU-Fraktion schafft durch Änderung der Bauordnung Rechtssicherheit

20 Windkraftanlagen, die bereits vor Inkrafttreten der 10 H-Regel im Herbst 2014 genehmigt oder genehmigungsfähig waren, aber mittlerweile mit einem anderen Anlagetyp in Betrieb gegangen sind, können künftig weiterbetrieben werden. Mit einem entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung der Bayerischen Bauordnung sorgt die CSU-Fraktion hier für Rechtssicherheit. Nicht von dieser Regelung umfasst sind Anlagen, die vor 2014 lediglich geplant, aber noch gar nicht oder nicht vollständig errichtet sind. Diese können jedoch ein Bauleitverfahren durchlaufen.

EZB-Finanzpolitik: CSU-Fraktion fordert, Haftungsfragen der EU-Mitgliedstaaten stärker zu berücksichtigen

Mit einem Dringlichkeitsantrag setzt sich die CSU-Landtagsfraktion dafür ein, dass das Haushaltsrecht der einzelnen EU-Länder und die Folgen der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wie etwa Niedrigzinsen bei den Verhältnismäßigkeitsprüfungen der EZB mehr im Fokus stehen. Das Bundesverfassungsgericht hatte die billionenschweren Ankäufe von Staatsanleihen durch die EZB als teils verfassungswidrig beanstandet und damit Bayerns langjährige Kritik bestätigt. 

Krankenhäuser auf dem Weg zum Normalbetrieb

Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums in Kraft getreten

Krankenhäusern und Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation wird aufgrund der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens in Bayern  schrittweise die Rückkehr zum Normalbetrieb erlaubt. Darauf hat am Samstag Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hingewiesen.

Mit Allgemeinverfügungen des Gesundheits- und des Innenministeriums vom 19. und 24.03.2020 waren Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen verpflichtet worden, soweit medizinisch vertretbar, bis auf Weiteres alle planbaren Behandlungen zurückzustellen oder zu unterbrechen. Ziel war, möglichst umfangreiche Kapazitäten für die Versorgung von COVID-19-Patienten freizumachen.

Huml betonte: "Es hat sich gezeigt, dass dieser Schritt richtig war. Trotz regional teils massiver Betroffenheit haben die Kliniken in Bayern zu jeder Zeit die Patientenversorgung auf höchstem Niveau sichergestellt."

 

Vorbildlicher Einsatz der Pflegekräfte im Kampf gegen die Corona-Pandemie

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin zum "Tag der Pflegenden" am 12. Mai

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat anlässlich des "Internationalen Tags der Pflegenden" am 12. Mai die Leistung der Pflegekräfte im Kampf gegen die Corona-Pandemie hervorgehoben. Huml betonte am Sonntag: "Das vorbildliche Engagement unserer Pflegekräfte hat erheblich dazu beigetragen, dass so vielen Erkrankten geholfen werden konnte. Dafür haben sie Dank und Anerkennung verdient. Außerdem müssen die Arbeitsbedingungen in der Pflege weiter verbessert werden!"

Die Ministerin fügte hinzu: "Mein Ziel ist es, noch mehr Frauen und Männer für den Pflegeberuf zu begeistern. Wichtig sind dabei neben einer besseren Bezahlung auch eine attraktive Ausbildung mit guten Berufsperspektiven und mehr Personal in den Pflegeeinrichtungen."

Huml verwies auf die neue generalistische Pflegeausbildung. Die Ministerin erläuterte: "Durch modernere Ausbildungsinhalte und mehr Praxisanleitung gewinnt die Ausbildung zusätzlich an Attraktivität. Das Profil des Pflegeberufs als Gesundheitsfachberuf wird gestärkt - und es wird sogenannte vorbehaltene Tätigkeiten geben, die nur von Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern erbracht werden dürfen. Ferner wird die zusätzliche Möglichkeit einer generalistischen Pflegeausbildung an Hochschulen eröffnet."

 

Bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen auf Infektionsschutz achten

Bayerns Gesundheitsministerin: Neue Regelung tritt am Samstag in Kraft

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat dazu aufgerufen, bei den ab Samstag (9.5.) möglichen Besuchen in Alten- und Pflegeheimen auf den Infektionsschutz zu achten. Huml betonte am Freitag in München: "Es ist wichtig, dass sich insbesondere Familienmitglieder nun wieder sehen können und am Muttertag weniger einsam sind. Denn die Gefahr einer sozialen Isolation darf nicht unterschätzt werden."

Die Ministerin fügte hinzu: "Klar ist aber: Es muss weiter auf den Schutz vor einer Infektion geachtet werden. Deshalb haben wir festgelegt, dass bei einem Besuch in Pflege- und Altenheimen strenge Hygienemaßnahmen eingehalten werden müssen. Dazu gehört die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern. Außerdem gilt sowohl für die Besucher als auch für die Besuchten eine Maskenpflicht."

Huml erläuterte: "Um Infektionen möglichst zu vermeiden, darf zudem nicht mehr als ein Familienmitglied pro Bewohnerin bzw. Bewohner zur selben Zeit zu Besuch sein. Erlaubt ist ferner der Besuch einer registrierten Kontaktperson, die nicht zur Familie gehört - allerdings dann zu einer anderen Besuchszeit, die vorher mit der Einrichtung vereinbart bzw. durch die Einrichtung festgelegt wird."

Die Ministerin unterstrich: "Klar ist: Erleichterungen kann es nur mit entsprechenden Schutzmaßnahmen geben. Die Einrichtungen müssen daher Schutz- und Hygienekonzepte erstellen - zum Beispiel zum kontrollierten Zugang, zu Besuchszonen und Besucherräumen."

 

Huml prüft Erleichterungen bei Besuchsverbot in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen

Bayerns Gesundheitsministerium erarbeitet Vorschläge

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml prüft derzeit, ob es Erleichterungen bei dem zum Schutz vor Corona-Infektionen erlassenen Besuchsverbot für Altenheime und Pflegeeinrichtungen geben kann. Huml betonte am Freitag: "Wir wissen, dass das Besuchsverbot sehr belastend für die Betroffenen ist. Deshalb erarbeiten wir derzeit Vorschläge und überlegen zum Beispiel, ob es auch von festen Kontaktpersonen Besuche geben kann. Wir wollen Lösungen finden, die dem Infektionsschutz dienen und gleichzeitig das Problem der Einsamkeit bei einem Besuchsverbot lösen."

Die Ministerin erläuterte: "Pflegebedürftige Menschen in Pflegeeinrichtungen sind durch die Corona-Pandemie besonders gefährdet. Bundesweit beobachten wir in Pflegeeinrichtungen Ausbruchsgeschehen mit oftmals bestürzenden Todeszahlen. Es ist daher von herausragender Bedeutung, Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen. Es ist eine schwierige Gratwanderung zwischen einem wirksamen Infektionsschutz durch Kontaktbeschränkungen und der Aufrechterhaltung der Teilhabe am sozialen Leben."

 

Corona-Bußgeldkatalog erweitert - Innenminister Herrmann und GesundheitsministerinHuml zur neuen "Maskenpflicht":

Geeignete Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkaufen und im ÖPNV zwingend erforderlich150 Euro Geldbuße bei Verstößen-

Das bayerische Innenministerium und das Gesundheitsministerium haben den Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus erweitert. Neu aufgenommen wurden Verstöße gegen die ab 27. April 2020 geltende Pflicht für Personen ab dem siebten Lebensjahr (das heißt ab dem sechsten Geburtstag), beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Medizinische Masken sind nicht notwendig. Eine selbst genähte Maske reicht, gegebenenfalls auch ein Tuch oder ein Schal. "Wer gegen die 'Maskenpflicht' verstößt, muss mit 150 Euro Geldbuße rechnen, die bei mehrmaligen Verstößen verdoppelt werden kann", erklärte dazu Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Die Einhaltung wird selbstverständlich kontrolliert." Ladenbetreiber, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, drohen sogar 5.000 Euro Geldbuße. Für Gesundheitsministerin Melanie Huml ist eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung unbedingt notwendig, um sich und andere vor Corona-Infektionen zu schützen. "Gerade beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln sind sonst die Infektionsgefahren besonders hoch", argumentierte Huml. 

Ab Mitte Mai erste Schritte für eine Rückkehr bestimmter Krankenhäuser zum Regelbetrieb möglich

Bayerns Gesundheitsministerin arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung des Stufenplans zur flexibleren Auslastung der Krankenhauskapazitäten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt angesichts der aktuellen Entwicklung der Coronavirus-Zahlen darauf, dass bereits ab Mitte Mai dieses Jahres die ersten Schritte für eine Rückkehr bestimmter Krankenhäuser zum Regelbetrieb erfolgen könnten. Huml betonte am Freitag in München: "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung des Stufenplans, den der Ministerrat am Dienstag beschlossen hat. Klar ist dabei: Wir werden nicht das Risiko eingehen, dass eine zu rasche Abkehr von der jetzigen Linie die bisherigen Erfolge zunichtemacht."

Die Ministerin fügte hinzu: "Die bayerischen Krankenhäuser stehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiter vor einer großen Herausforderung. Die gute Nachricht ist: Unser schnelles und konsequentes Vorgehen hat bislang eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert. Es hat sich gezeigt, dass die Strategie der Staatsregierung richtig war. Aber auch planbare Krankenhausbehandlungen sind wichtig - deshalb wollen wir sie je nach Lage wieder ermöglichen. Wir beobachten genau, wann wieder Kapazitäten dafür frei sind."

Huml erläuterte: "Klar ist aber auch: Derzeit besteht kein Grund zur Entwarnung. Angesichts der besonderen Betroffenheit von Bayern bei der Corona-Pandemie gilt es, mit der gebotenen Vorsicht zu agieren und jede Erleichterung fortwährend im Hinblick auf Belastung der Kliniken und die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens abzuwägen."

 

Schutzschirm für Kommunen: CSU-Fraktion unterstützt Gemeinden und Landkreise in der Corona-Krise

Massive Gewerbesteuerausfälle und höhere Ausgaben bei den sozialen Kosten: Die Kommunen stehen vor immensen finanziellen Herausforderungen durch die Corona-Krise. Per Dringlichkeitsantrag setzt sich die CSU-Landtagsfraktion mit den Freien Wählern dafür ein, dass den Gemeinden und Landkreisen schnell und unbürokratisch bei der Bewältigung der Krise geholfen wird.

Huml und Gerlach: Bayern setzt bei der Eindämmung der Corona-Epidemie auch auf digitale Lösungen

Bayerns Containment-Strategie und neue Behördensoftware BaySIM vorgestellt

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach haben am Donnerstag in München die bayerische Containment-Strategie im Kampf gegen die Corona-Pandemie und die neue Unterstützungs-Software für die Gesundheitsämter BaySIM („Bayerisches System für Infektionskettenmanagement“) vorgestellt. Über diese Online-Plattform können infizierte Personen und deren Kontaktpersonen einfach von den Behörden erfasst werden. Außerdem können Infizierte selbstständig Symptom-Checks durchführen und diese Daten an die Gesundheitsbehörden übermitteln. Bereits in den nächsten Tagen soll mit dem Roll-Out an die Gesundheitsämter begonnen werden.

Ministerin Huml betonte: "Mit unserer Containment- und Tracing-Strategie wollen wir die bestmögliche Eindämmung, Rückverfolgung und Unterbrechung von Coronavirus-Infektionsketten erreichen. Dabei helfen in den Gesundheitsämtern mehr als 3.000 zusätzliche Mitarbeiter. Sie bilden sogenannte Contact Tracing Teams. Rund 190 Teams sind schon im Einsatz, insgesamt sollen es bis zu 650 werden. Die personalintensive Kontaktermittlung, Kontaktnachverfolgung und Quarantäneüberwachung kann dabei jetzt digital unterstützt werden."