MdL
Besuchen Sie uns auf https://www.mdl-gerhard-eck.de

ANSICHT DRUCKEN | DRUCKANSICHT BEENDEN

Pressemitteilungen

22.06.2020 | PM STMGP

Huml erwartet positiven Effekt durch Corona-Warn-App

Mit jedem Nutzer wächst der Schutz vor neuen Infektionsketten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml erwartet durch die neue Corona-Warn-App des Bundes einen positiven Effekt im Kampf gegen das Virus. Huml betonte am Dienstag in München: „Die App ist ein neuer wichtiger Baustein, um die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu halten. Sie hilft uns, bei der Nachverfolgung von Kontakten Lücken zu schließen und Infektionsketten zu durchbrechen. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen in Bayern die App herunterladen werden. Die Nutzung ist freiwillig, und je mehr dabei mitmachen, desto effektiver wird sie uns alle schützen.“

Huml erklärte: „Die App ist unser digitales Gedächtnis im Kampf gegen die Pandemie. Sie merkt sich unsere Begegnungen - auch mit Menschen, die wir nicht persönlich kennen. Das können zum Beispiel Menschen sein, denen wir in Bus oder Bahn begegnen. Wenn ein Nutzer sich als infiziert meldet, schlägt die App Alarm und benachrichtigt alle seine aufgezeichneten Kontakte. Das ist ein großer Fortschritt bei der Suche nach Kontaktpersonen und unterstützt die wertvolle Arbeit unserer Gesundheitsämter ungemein.“

Technisch nutzt die Warn-App den Kurzstreckenfunkstandard Bluetooth auf Smartphones, um zu messen, wie lange sich Nutzer begegnen und wie groß der Abstand dabei etwa ist. Dafür tauschen die Geräte verschlüsselte Zufallscodes aus, die für 14 Tage auf dem Smartphone gespeichert werden. Wenn ein Nutzer positiv auf SARS-CoV-2 getestet wird und dies in der App meldet, berechnet diese das Infektionsrisiko und benachrichtigt alle gespeicherten Kontaktpersonen anonym.

Die App lässt dabei keine Rückschlüsse auf die Nutzer zu. Sie speichert weder Namen noch Telefonnummern oder Standorte. Sie funktioniert ohne Anmeldung. Die anonymisierten Daten werden lediglich dezentral auf dem eigenen Smartphone gespeichert und nach zwei Wochen gelöscht. Behörden und Betreiber der App haben keinen Zugriff auf die Nutzerdaten. 

 

„Niemand muss sich Sorgen um seine Privatsphäre machen, aber alle profitieren vom zusätzlichen Schutz, der mit jedem Nutzer stärker wird“, sagte Huml mit Blick auf die Datenschutzdebatte, die die Entwicklung der App begleitet hatte. „Ich bin froh, dass wir diese App nun auf den Weg bringen können. Es ist ein Zeichen für eine gesunde Demokratie, dass wir die Entwicklung mit einer lebhaften Debatte über Datenschutzbedenken begleitet haben. Das Ergebnis ist ein hohes Niveau aus Daten- und Infektionsschutz.“

Die Corona-Warn-App wurde von der Bundesregierung in Auftrag gegeben und von der Deutschen Telekom und dem Softwarekonzern SAP entwickelt. Sie soll fortlaufend verbessert werden. Die Staatsregierung bewirbt die Warn-App künftig intensiv in ihren Kampagnen im Kampf gegen die Corona-Pandemie und hat an die bayerischen Behörden eine Empfehlung ausgegeben, intern wie extern ebenfalls dafür zu werben.

Haidenauplatz 181667 MünchenÖffentlicheVerkehrsmittel:Buslinien 54 und 100HaidenauplatzTelefon: +49 89 540 233-955Telefax: +49 89 540 233-90 955E-Mail: pressestelle@stmgp.bayern.deInternet:www.stmgp.bayern.dePressesprecher:Jörg SäuberlichDatenschutzbedenken begleitet haben. Das Ergebnis ist ein hohes Niveau aus Daten-und Infektionsschutz.“Die Corona-Warn-App wurde von der Bundesregierung in Auftrag gegeben und vonder Deutschen Telekom und dem Softwarekonzern SAP entwickelt. Sie soll fortlaufendverbessert werden. Die Staatsregierung bewirbt die Warn-App künftig intensiv in ihrenKampagnen im Kampf gegen die Corona-Pandemie und hat an die bayerischenBehörden eine Empfehlung ausgegeben, intern wie extern ebenfalls dafür zu werben