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Ortsumgehung Kleinbardorf

24.10.2012 | Stmi PM S74/12

Innenstaatssekretär Gerhard Eck begrüßt Entscheidung der Gemeinde Sulzfeld zum Bau der Ortsumgehung von Kleinbardorf in kommunaler Sonderbaulast und stellt hohe Förderung in Aussicht

Die Finanzierung der Ortsumgehung Kleinbardorf ist unter Dach und Fach. Innenstaatssekretär Gerhard Eck hatte vorgeschlagen, dass die Gemeinde Sulzfeld im Landkreis Rhön-Grabfeld die Ortsumgehung in kommunaler Sonderbaulast mit hoher Förderung durch den Freistaat und Kostenbeteiligung des Landkreises baut. Eck begrüßte, dass sich sowohl die Gemeinde als auch der Landkreis für dieses Finanzierungsmodell entschieden haben. Eck: "Dabei werden die Kosten in Höhe von 3,7 Millionen Euro auf drei Schultern verteilt werden. Der Freistaat wird die Gemeinde mit etwa drei Millionen Euro Fördermitteln unterstützten. Vom verbleibenden Eigenanteil der Gemeinde übernimmt der Landkreis 300.000 Euro, so dass die Gemeinde letztlich noch 400.000 Euro selbst tragen muss."Der Landkreis hat infolge des Baus der Ortsumgehung Kleinbardorf einen etwa 600 Meter langen Streckenabschnitt der Kreisstraße NES 2 weniger zu betreuen und erspart sich künftig Kosten für einen Ausbau dieses Abschnittes. Daher ist eine Kostenbeteiligung des Landkreises in Höhe der eingesparten Kosten möglich.
Das Sonderbaulastprogramm ist bayernweit ein Erfolgsmodell. Seit 1999 konnten 66 Ortsumgehungen aus diesem Programm finanziert werden. Wegen der günstigen Konditionen ist die Nachfrage bei den Gemeinden groß. Deshalb hat der Bayerische Landtag heuer im März die Fördermittel um zehn Millionen Euro auf 30 Millionen Euro aufgestockt.