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Verkehrsfreigabe Ringstraße Ost Aschaffenburg

28.06.2013 | PM 111/13 STMI

Innenstaatssekretär Gerhard Eck bei der Verkehrsfreigabe der Ringstraße Ost in Aschaffenburg: "Freistaat Bayern unterstützt Stadt Aschaffenburg mit mehr als 90 Millionen Euro beim Bau der Ringstraße"

 Um den Verkehrsdruck der strahlenförmig in die Innenstadt von Aschaffenburg verlaufenden Bundes-, Staats-, und Kreisstraßen zu reduzieren, baute die Stadt Zug um Zug die sogenannte Ringstraße. 1999 begann der Bau des letzten Teils: der Ringstraße Ost. Heute konnte mit dem vierten und letzten Teilabschnitt nicht nur der Ringschluss Ost fertiggestellt, sondern auch die Gesamtfertigstellung der Ringstraße gefeiert werden. "Allein für die geförderten Abschnitte der Ringstraße sind der Stadt Aschaffenburg Kosten von mehr als 170 Millionen Euro entstanden. Wir haben sie dabei mit mehr als 90 Millionen Euro Fördermitteln des Freistaates kräftig unterstützt. Allein der heute eingeweihte 780 Meter lange Bauabschnitt 'Fasanerie' schlägt mit knapp 33 Millionen Euro zu Buche. Der Freistaat Bayern bezuschusst den Abschnitt mit rund 22 Millionen Euro aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz", so Innenstaatssekretär Gerhard Eck anlässlich der Verkehrsfreigabe des letzten Bauabschnittes der Ringstraße Ost.

Bereits 1962 wurde im damaligen Generalverkehrsplan der Stadt Aschaffenburg der Bau einer Ringstraße als Planungsziel aufgenommen. Die Bauarbeiten wurden in mehreren verkehrswirksamen Abschnitten ausgeführt. 1987 wurde der Ringschluss Ost in den Flächennutzungsplan der Stadt aufgenommen. Allerdings sahen sowohl der Stadtrat als auch die Öffentlichkeit die vorgesehene Trassenführung über die Goldbacher Straße mit Anschluss an die Schönbornstraße kritisch und entfachten eine erneute Trassendiskussion. Doch dann ergab sich durch die Auflösung des Bahnbetriebswerks Aschaffenburg und den Rückbau von Rangiergleisen eine völlig neue Situation. Eine neue Trassenführung in direkter Verlängerung des Ringes entlang der Miltenberger Bahn wurde möglich. Im Zuge der Realisierung des Ringschlusses Ost konnte zudem mit einer neuen 180 Meter breiten Grünbrücke der historische Grünzug zur Fasanerie wieder hergestellt werden. Er war zuvor durch die Bahnstrecke nach Miltenberg und den Wittelsbacher Ring unterbrochen.